Zuletzt angesehen

360 º

Taschen aus Segeltuch

Unter dem Motto: „Sie waren auf den Weltmeeren zu Hause. Jetzt erobern sie deine Stadt“ entstehen die 360º Segeltuchtaschen aus recycelten Segeln. Jede Tasche aus dem extrem belastbaren, wasserabweisenden Segeltuch ist ein Unikat. Im Inneren ist ein Hinweis auf das Schiff, von dem das Segel stammt, und seine Reisen eingenäht.

Kommen die Taschen heute aus Hamburg, liegt der Ursprung des Projekts in der Stadt Norden an der ostfriesischen Küste. Dort bekam Edzard Kramer ein paar alte Segel von seinen Eltern, um daraus etwas zu machen. Der begeisterte Surfer nähte sich erst einmal eine Tasche für sein Surfbrett aus dem Material. Danach probierte sich der Schüler an einer Jacke.

Ein befreundeter Künstler lud ihn ein, auf seinem Stand auf der Hanseboot auszustellen. Dort kamen die Taschen und Jacken sehr gut an und er erhielt zahlreiche Anfragen und Aufträge. Nach der Schule absolvierte Edzard die Lehre zum Werkzeugmacher und baute nebenbei sein Geschäft mit den Segeltuch-Produkten auf. Er entwarf alles selber und ließ diese Entwürfe dann nähen.

Neben dem Studium zum Ingenieur für Bekleidungstechnik gründete er zusammen mit einem Freund die Firma und machte ein Ladengeschäft in Hamburg auf. In die Hansestadt hat ihn das Studium und die Liebe geführt. Mit dem Jahrtausendwechsel änderte sich auch das Angebot.Der Schwerpunkt liegt seit dem Jahr 2000 auf Taschen.

Zwischenzeitlich stieg der Geschäftspartner aus, dafür arbeiten vier feste Mitarbeiter und ein paar Freie mit im Unternehmen. Eine kleine Näherei mit zehn Näherinnen, geführt von Mutter und Tochter, fertigt die Taschen. Die Zusammenarbeit funktioniert richtig gut, schwärmt Edzard Kramer. So wird alles „just in time“ gefertigt und geringe Änderungen an einem bestehenden Modell sind innerhalb von vier Wochen umgesetzt.

Das Design ist immer noch Chef-Sache. Kritik und Anregungen der Mitarbeiter, von Freunden und Praktikantinnen ist ausdrücklich erwünscht. So entstehen immer neue Ideen. Das Programm umfasst jetzt zirka 60 unterschiedliche Modelle. Die größte Schwierigkeit besteht in der Beschaffung alter Segel. Schließlich werden jährlich rund 10 Tonnen von den robusten Stoffen verarbeitet. Der gute Kontakt zu Segelmachern sorgt für kontinuierlichen Nachschub.

360 º Taschen aus Segeltuch Unter dem Motto: „Sie waren auf den Weltmeeren zu Hause. Jetzt erobern sie deine Stadt“ entstehen die 360º Segeltuchtaschen aus recycelten Segeln. Jede Tasche aus... mehr erfahren »
Fenster schließen

360 º

Taschen aus Segeltuch

Unter dem Motto: „Sie waren auf den Weltmeeren zu Hause. Jetzt erobern sie deine Stadt“ entstehen die 360º Segeltuchtaschen aus recycelten Segeln. Jede Tasche aus dem extrem belastbaren, wasserabweisenden Segeltuch ist ein Unikat. Im Inneren ist ein Hinweis auf das Schiff, von dem das Segel stammt, und seine Reisen eingenäht.

Kommen die Taschen heute aus Hamburg, liegt der Ursprung des Projekts in der Stadt Norden an der ostfriesischen Küste. Dort bekam Edzard Kramer ein paar alte Segel von seinen Eltern, um daraus etwas zu machen. Der begeisterte Surfer nähte sich erst einmal eine Tasche für sein Surfbrett aus dem Material. Danach probierte sich der Schüler an einer Jacke.

Ein befreundeter Künstler lud ihn ein, auf seinem Stand auf der Hanseboot auszustellen. Dort kamen die Taschen und Jacken sehr gut an und er erhielt zahlreiche Anfragen und Aufträge. Nach der Schule absolvierte Edzard die Lehre zum Werkzeugmacher und baute nebenbei sein Geschäft mit den Segeltuch-Produkten auf. Er entwarf alles selber und ließ diese Entwürfe dann nähen.

Neben dem Studium zum Ingenieur für Bekleidungstechnik gründete er zusammen mit einem Freund die Firma und machte ein Ladengeschäft in Hamburg auf. In die Hansestadt hat ihn das Studium und die Liebe geführt. Mit dem Jahrtausendwechsel änderte sich auch das Angebot.Der Schwerpunkt liegt seit dem Jahr 2000 auf Taschen.

Zwischenzeitlich stieg der Geschäftspartner aus, dafür arbeiten vier feste Mitarbeiter und ein paar Freie mit im Unternehmen. Eine kleine Näherei mit zehn Näherinnen, geführt von Mutter und Tochter, fertigt die Taschen. Die Zusammenarbeit funktioniert richtig gut, schwärmt Edzard Kramer. So wird alles „just in time“ gefertigt und geringe Änderungen an einem bestehenden Modell sind innerhalb von vier Wochen umgesetzt.

Das Design ist immer noch Chef-Sache. Kritik und Anregungen der Mitarbeiter, von Freunden und Praktikantinnen ist ausdrücklich erwünscht. So entstehen immer neue Ideen. Das Programm umfasst jetzt zirka 60 unterschiedliche Modelle. Die größte Schwierigkeit besteht in der Beschaffung alter Segel. Schließlich werden jährlich rund 10 Tonnen von den robusten Stoffen verarbeitet. Der gute Kontakt zu Segelmachern sorgt für kontinuierlichen Nachschub.