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Das Wein Cabinet

Weine aus der Osnabrücker Altstadt

Im Wein Cabinet des gebürtigen Kanadiers Jean-Francois Pelletier in der Osnabrücker Altstadt wird eine Auswahl nationaler und internationaler, sorgfältig ausgewählter Weine angeboten. Das Besondere: Als Mann mit Prinzipien trägt Pelletier Sorge dafür, dass alle Weine die gleichen, drei zusammenhängenden Kriterien erfüllen. Zuerst muss es sich bei den Weinen um echte Winzerweine handeln, keine „industriell hergestellte Massenware“. Um sich selbst davon zu überzeugen, legt Pelletier besonderen Wert darauf seine Winzer persönlich zu kennen und eine Beziehung zu ihnen zu pflegen. Des Weiteren wird auf den naturnahen Anbau der Reben geachtet. „Bio“ ist dabei kein Muss, es ist aber wichtig, dass der Wein natürlich gewachsen ist. Daraus ergibt sich das dritte und letzte Kriterium, die Weine sollen regionaltypisch und charakterstark sein. So haben sie viel mehr zu erzählen. Jede Rebsorte, jeder Boden und jedes Klima einer Region, prägen den Geschmack eines Weines. Das macht jeden Wein individuell und zu etwas ganz Besonderem.

Die Liebe zum Wein haben ihm seine Eltern als echte Weinliebhaber mitgegeben. So hat der Kanadier schon vor der Verwirklichung seines eigenen Geschäftes lange Erfahrungen in der Weinbranche gesammelt. Die vielen Weinproben, die er im Innenhof und den alten Räumlichkeiten veranstaltet, haben sein Gespür für den Geschmack seiner Kunden weiter geschärft. So findet Pelletier den richtigen Wein für jeden von ihnen. Die besondere Wertschätzung für die unterschiedlichen Weine spiegelt sich auch in seinem Laden wider. Wie seltene Bergkristalle füllen die verschiedenen Flaschen das Glasregal und funkeln in der dezenten Beleuchtung.

Geschichte und Philosophie

Nicht nur die Weine sind etwas Besonderes, auch die Räumlichkeiten haben eine Geschichte zu erzählen.

Übernommen hat Jean-Francois Pelletier das Geschäft 2010 von Thomas Otte, der hier 4 Jahre zuvor das Geschäft im Steinwerkshof eröffnet hat. In dem umgestalteten Lagerhaus bot er ausschließlich besondere Weine von deutschen Winzern an. Ebenso besondere Weine wie das Bauwerk, das den Hof dominiert und diesem Ort seinen Namen gab. Wie man alten Stadtführern aus der Zeit um 1900 entnehmen kann, gab es von diesen turmartigen Gebäuden einst weit über 100 in der Hansestadt. Mit Mauern, die bis zu 4 Meter dick waren, ist jedoch bis heute ungeklärt, welchem Zweck diese Gemäuer damals dienten.

Genau wie das Steinwerk, das seinen Schatten auf den Laden wirft und mit seiner einzigartigen Architektur, seiner Geschichte und seinem Geheimnis für Osnabrück steht, sind die Weine, die Pelletier sucht, etwas ganz Außergewöhnliches. Dabei entscheidet nicht der „große Namen“ eines Winzers, sondern vielmehr seine Individualität darüber, ob ein Wein in das Sortiment aufgenommen wird.

Von den gut 300 verschiedenen Flaschen im Programm machen inzwischen die Hälfte französische, italienische, spanische, portugiesische und neuerdings auch kanadische Weine aus. Der gebürtige Kanadier und studierte Historiker Jean-Francoise Pelletier hat lange überlegt ob er überhaupt einen kanadischen Wein in sein Programm aufnehmen soll, denn schließlich werden in Kanada die Weine im deutschen Stil an- und ausgebaut. „Kanadische Weine zu importieren wäre wie Eulen nach Athen tragen“ erzählt er schmunzelnd. Mit Francois Morisette, dem kanadischen Winemaker vom Weingut Pearl-Morisette, im kanadischen Ontario, hat er einen ganz besonderen Winzer nach seinem Geschmack gefunden, der ihn überzeugen konnte. Weil seine Weine so „untypisch“ sind, hat er in seiner Heimat Probleme mit den Weinbehörden. In Europa werden seine Weine allerdings bereits hoch gelobt und finden sich als Geheimtipp auf den Weinkarten der Sternegastronomie – und haben so natürlich auch einen Platz im Wein Cabinet gefunden.

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Das Wein Cabinet

Weine aus der Osnabrücker Altstadt

Im Wein Cabinet des gebürtigen Kanadiers Jean-Francois Pelletier in der Osnabrücker Altstadt wird eine Auswahl nationaler und internationaler, sorgfältig ausgewählter Weine angeboten. Das Besondere: Als Mann mit Prinzipien trägt Pelletier Sorge dafür, dass alle Weine die gleichen, drei zusammenhängenden Kriterien erfüllen. Zuerst muss es sich bei den Weinen um echte Winzerweine handeln, keine „industriell hergestellte Massenware“. Um sich selbst davon zu überzeugen, legt Pelletier besonderen Wert darauf seine Winzer persönlich zu kennen und eine Beziehung zu ihnen zu pflegen. Des Weiteren wird auf den naturnahen Anbau der Reben geachtet. „Bio“ ist dabei kein Muss, es ist aber wichtig, dass der Wein natürlich gewachsen ist. Daraus ergibt sich das dritte und letzte Kriterium, die Weine sollen regionaltypisch und charakterstark sein. So haben sie viel mehr zu erzählen. Jede Rebsorte, jeder Boden und jedes Klima einer Region, prägen den Geschmack eines Weines. Das macht jeden Wein individuell und zu etwas ganz Besonderem.

Die Liebe zum Wein haben ihm seine Eltern als echte Weinliebhaber mitgegeben. So hat der Kanadier schon vor der Verwirklichung seines eigenen Geschäftes lange Erfahrungen in der Weinbranche gesammelt. Die vielen Weinproben, die er im Innenhof und den alten Räumlichkeiten veranstaltet, haben sein Gespür für den Geschmack seiner Kunden weiter geschärft. So findet Pelletier den richtigen Wein für jeden von ihnen. Die besondere Wertschätzung für die unterschiedlichen Weine spiegelt sich auch in seinem Laden wider. Wie seltene Bergkristalle füllen die verschiedenen Flaschen das Glasregal und funkeln in der dezenten Beleuchtung.

Geschichte und Philosophie

Nicht nur die Weine sind etwas Besonderes, auch die Räumlichkeiten haben eine Geschichte zu erzählen.

Übernommen hat Jean-Francois Pelletier das Geschäft 2010 von Thomas Otte, der hier 4 Jahre zuvor das Geschäft im Steinwerkshof eröffnet hat. In dem umgestalteten Lagerhaus bot er ausschließlich besondere Weine von deutschen Winzern an. Ebenso besondere Weine wie das Bauwerk, das den Hof dominiert und diesem Ort seinen Namen gab. Wie man alten Stadtführern aus der Zeit um 1900 entnehmen kann, gab es von diesen turmartigen Gebäuden einst weit über 100 in der Hansestadt. Mit Mauern, die bis zu 4 Meter dick waren, ist jedoch bis heute ungeklärt, welchem Zweck diese Gemäuer damals dienten.

Genau wie das Steinwerk, das seinen Schatten auf den Laden wirft und mit seiner einzigartigen Architektur, seiner Geschichte und seinem Geheimnis für Osnabrück steht, sind die Weine, die Pelletier sucht, etwas ganz Außergewöhnliches. Dabei entscheidet nicht der „große Namen“ eines Winzers, sondern vielmehr seine Individualität darüber, ob ein Wein in das Sortiment aufgenommen wird.

Von den gut 300 verschiedenen Flaschen im Programm machen inzwischen die Hälfte französische, italienische, spanische, portugiesische und neuerdings auch kanadische Weine aus. Der gebürtige Kanadier und studierte Historiker Jean-Francoise Pelletier hat lange überlegt ob er überhaupt einen kanadischen Wein in sein Programm aufnehmen soll, denn schließlich werden in Kanada die Weine im deutschen Stil an- und ausgebaut. „Kanadische Weine zu importieren wäre wie Eulen nach Athen tragen“ erzählt er schmunzelnd. Mit Francois Morisette, dem kanadischen Winemaker vom Weingut Pearl-Morisette, im kanadischen Ontario, hat er einen ganz besonderen Winzer nach seinem Geschmack gefunden, der ihn überzeugen konnte. Weil seine Weine so „untypisch“ sind, hat er in seiner Heimat Probleme mit den Weinbehörden. In Europa werden seine Weine allerdings bereits hoch gelobt und finden sich als Geheimtipp auf den Weinkarten der Sternegastronomie – und haben so natürlich auch einen Platz im Wein Cabinet gefunden.