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N O R K

NORK ist die Idee von drei Freunden aus Bremen und Hamburg, den Korn wieder salonfähig zu machen. Aus eigener Erfahrung kannten sie den norddeutschen Klaren von den ersten Partys und Schützenfesten in Oyten Achim bei Bremen. Dort wuchsen die drei auf, bevor sie nach Hamburg und Bremen zogen. Die drei sind Ann-Katrin Dallmeyer (29), ihr Bruder Johann Dallmeyer (31) und sein bester Schulfreund Lars Mehlhop-Lange (32). Die Idee zum Klaren kam eher zufällig, als Johann seinen Freund Lars in Tübingen besuchte. Der machte dort gerade seinen Master in Englisch und Kulturwissenschaft. Abends in einer der angesagten Bars der Studentenstadt wollten sie einfach einen Gin trinken. Doch die Gin-Karte umfasste mehrere Seiten, ebenso groß war die Auswahl an Tonic-Water. Die Entscheidung fiel schwer und dabei erinnerten sich die Jungs an einen befreundeten Barkeeper. Dieser hatte mit ihnen vor sieben Jahren eine Blindverkostung mit klaren Bränden gemacht. Das Ergebnis überraschte sie, denn der Sieger war ein fassgelagerter Korn. Es wurde ihnen jetzt klar, der Klare hat ein Imageproblem.

Daraus entstand der Plan, einen eigenen Korn herzustellen. Johann arbeitet im öffentlichen Dienst der Stadt Bremen, Ann-Katrin ist Grafikerin in einer Hamburger Agentur, Lars ist Redakteur in einem Bremer Verlagshaus und wohnt in Hamburg. 2016 setzten sie ihren Plan um. Mit dem Brenner Hanschen Harm fanden sie in Scheeßel einen Fachmann, mit dem sie ihren Korn entwickelten. Einen Weizen Doppelkorn mit 39 % Volumen. Mild, aber nicht geschmackslos; anpassungsfähig und nicht langweilig. Der Korn soll verbinden: Genießer, Szenen und ganze Städte. Symbolisch unter dem Motto: „Hamburg und Bremen am Tresen vereint“ wird das Rohdestillat zu gleichen Teilen mit Wasser aus Hamburg und Bremen verdünnt. Die Freunde bringen das Wasser mit nach Scheeßel. Dort treffen sich die drei, um das Wasser zu enthärten und nach dem Mischen den Doppelkorn in Flaschen abzufüllen.

Im September 2016 waren die ersten 300 Flaschen fertig und bereits durch eine Crowdfunding-Kampagne verkauft. An drei Samstagen lieferten sie die Flaschen an 80 Bremer Adressen aus. Ann-Katrin entwickelte das Etikett. Vorn im schlichten Prägedruck, die Rückseite farbig für die Vielfältigkeit des lebendigen Getränks. Die Flasche in der richtigen Form liefert eine französische Glasbläserei. Das Etikett wird auf einer alten Druckpresse im Bremer Steintor mit Muskelkraft gedruckt. Für die Gestaltung gab es gerade erst den German Design Award 2018.

Der Name NORK stand schon von Anfang an fest. Das Wort Korn in die einzelnen Buchstaben zerlegt und neu zusammengesetzt – NORK. Alle anderen Überlegungen anschließen wurden verworfen und es blieb dabei. So ist nicht sofort ersichtlich, dass es sich um einen Doppelkorn handelt. Ein handgeölter Holzdeckel gibt der Flasche den letzten Schliff.

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NORK ist die Idee von drei Freunden aus Bremen und Hamburg, den Korn wieder salonfähig zu machen. Aus eigener Erfahrung kannten sie den norddeutschen Klaren von den ersten Partys und Schützenfesten in Oyten Achim bei Bremen. Dort wuchsen die drei auf, bevor sie nach Hamburg und Bremen zogen. Die drei sind Ann-Katrin Dallmeyer (29), ihr Bruder Johann Dallmeyer (31) und sein bester Schulfreund Lars Mehlhop-Lange (32). Die Idee zum Klaren kam eher zufällig, als Johann seinen Freund Lars in Tübingen besuchte. Der machte dort gerade seinen Master in Englisch und Kulturwissenschaft. Abends in einer der angesagten Bars der Studentenstadt wollten sie einfach einen Gin trinken. Doch die Gin-Karte umfasste mehrere Seiten, ebenso groß war die Auswahl an Tonic-Water. Die Entscheidung fiel schwer und dabei erinnerten sich die Jungs an einen befreundeten Barkeeper. Dieser hatte mit ihnen vor sieben Jahren eine Blindverkostung mit klaren Bränden gemacht. Das Ergebnis überraschte sie, denn der Sieger war ein fassgelagerter Korn. Es wurde ihnen jetzt klar, der Klare hat ein Imageproblem.

Daraus entstand der Plan, einen eigenen Korn herzustellen. Johann arbeitet im öffentlichen Dienst der Stadt Bremen, Ann-Katrin ist Grafikerin in einer Hamburger Agentur, Lars ist Redakteur in einem Bremer Verlagshaus und wohnt in Hamburg. 2016 setzten sie ihren Plan um. Mit dem Brenner Hanschen Harm fanden sie in Scheeßel einen Fachmann, mit dem sie ihren Korn entwickelten. Einen Weizen Doppelkorn mit 39 % Volumen. Mild, aber nicht geschmackslos; anpassungsfähig und nicht langweilig. Der Korn soll verbinden: Genießer, Szenen und ganze Städte. Symbolisch unter dem Motto: „Hamburg und Bremen am Tresen vereint“ wird das Rohdestillat zu gleichen Teilen mit Wasser aus Hamburg und Bremen verdünnt. Die Freunde bringen das Wasser mit nach Scheeßel. Dort treffen sich die drei, um das Wasser zu enthärten und nach dem Mischen den Doppelkorn in Flaschen abzufüllen.

Im September 2016 waren die ersten 300 Flaschen fertig und bereits durch eine Crowdfunding-Kampagne verkauft. An drei Samstagen lieferten sie die Flaschen an 80 Bremer Adressen aus. Ann-Katrin entwickelte das Etikett. Vorn im schlichten Prägedruck, die Rückseite farbig für die Vielfältigkeit des lebendigen Getränks. Die Flasche in der richtigen Form liefert eine französische Glasbläserei. Das Etikett wird auf einer alten Druckpresse im Bremer Steintor mit Muskelkraft gedruckt. Für die Gestaltung gab es gerade erst den German Design Award 2018.

Der Name NORK stand schon von Anfang an fest. Das Wort Korn in die einzelnen Buchstaben zerlegt und neu zusammengesetzt – NORK. Alle anderen Überlegungen anschließen wurden verworfen und es blieb dabei. So ist nicht sofort ersichtlich, dass es sich um einen Doppelkorn handelt. Ein handgeölter Holzdeckel gibt der Flasche den letzten Schliff.